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Logos Bayerischer Gemeindetag und Bayerischer Städtetag

Download der „Gemeinsamen Erklärung“

Mitglied ab 06.10.2021

Bayerischer Gemeindetag
Dreschstraße 8
80805 München

Dr. Uwe Brandl (Präsident)
Tel. 089 36 00 09 0
baygt@bay-gemeindetag.de
www.bay-gemeindetag.de

Bayerische Städtetag
Prannerstraße 7
80333 München

Markus Pannermayr (Vorsitzender)
Tel. 089 29 00 87 0
post@bay-staedtetag.de
www.bay-staedtetag.de

Bayerischer Gemeindetag und
Bayerischer Städtetag

Kurzportrait

Der Bayerische Gemeindetag als größter Spitzenverband auf kommunaler Ebene in der Bundesrepublik Deutschland vertritt 2.031 kreisangehörige Städte, Märkte und Gemeinden. Im Bayerischen Städtetag sind alle kreisfreien Städte (25), Großen Kreisstädte (29) und 245 kreisangehörigen Gemeinden zusammengeschlossen. Beide Partner sind Sprachrohr der Städte, Märkte und Gemeinden in Bayern und kompetenter Ratgeber.
Unterstützt vom Blühpakt Bayern des StMUV wollen beide kommunalen Spitzenverbände dazu beitragen, dass dem Insektensterben wirksame Konzepte und Aktivitäten entgegensetzt werden.
So sind beide Verbände bereits offizielle Partner des im März 2021 veröffentlichten Praxis-Handbuchs für Bauhöfe mit dem Titel „Kommunale Grünflächen: vielfältig – artenreich – insektenfreundlich“. Neu hinzu kommt jetzt die „Blühpakt-Allianz“.

Ziele im Rahmen der Blühpakt-Allianz

Die Allianz soll einen regelmäßigen fachlichen Austausch zwischen dem Bayerischen Gemeindetag und dem Bayerischen Städtetag sowie dem StMUV begründen mit dem Ziel, landesweit die insektenfreundliche Entwicklung kommunaler Grünflächen zu unterstützen.

Im Rahmen der Allianz mit dem Blühpakt Bayern wurden zahlreiche Vereinbarungen getroffen, damit sich wieder mehr heimische Natur in unseren besiedelten Bereichen entwickeln kann und für Insekten neue Lebensräume entstehen.

  • Verbreitung und Fortentwicklung von Maßnahmen für den Arten- und Insektenschutz
    Beide Verbände helfen, die Anwendungen des Praxis-Handbuchs für Bauhöfe zu verstetigen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Das StMUV erarbeitet zusammen mit der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) eine Handreichung zur ökologischen Verpachtung kommunaler Liegenschaften. Zudem findet ein fachlicher Austausch mit dem für das Baurecht zuständigen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr (StMB) bezüglich der örtliche Bauvorschriften für die Gestaltung und Bepflanzung von unbebauten Flächen statt.
  • Mehr und bessere Blühflächen für Bayerns Städte, Märkte und Gemeinden
    Kommunen sollen mehr und qualitativ hochwertige Lebensräume für Insekten gestalten. Wer kommunale Flächen naturnah und insektenfreundlich gestaltet, kann sich um das „Starterkit – 100 blühende Kommunen“ bewerben. 100 Kommunen sollen für die Neuanlage oder Weiterentwicklung einer Blühwiese eine Starthilfe in Höhe von 5.000 Euro erhalten. Die Auswahl der 100 Kommunen erfolgt durch eine Jury.
    Um die Kommunen fachlich zu unterstützen, stehen den Bezirksregierungen
    des Freistaates Bayern bis Ende 2023 Projektmittel für jeweils eine Blühpakt-Beraterin bzw. einen Blühpakt-Berater zur Verfügung. Diese werden durch das REACT-Programm der EU finanziert.
  • Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation
    Zu Beginn und zum Abschluss der Kampagne werden öffentlichkeitswirksame Termine durchgeführt, an denen Vertreter des StMUV, des Bayerischen Gemeindetags und des Bayerischen Städtetags teilnehmen.
    Das Team des Blühpakt Bayern erarbeitet ein einfaches, schlagkräftiges Kommunikationskonzept mit Materialien für Kommunen. Ziel ist, Bürgerinnen und Bürgern das notwendige Wissen zu vermitteln, was jeder einzelne tun kann, um Insekten in besiedelten Bereichen wieder neue Lebensräume zu bieten. Gleichzeitig soll ein Verständnis für bestimmte Maßnahmen geweckt werden.
  • Schaffung eines Netzwerks für die Wiederansiedlung von Insekten
    Die Blühpakt-Allianz soll den Weg für eine Vernetzung der Städte, Märkte und Gemeinden bereiten. Die 100 ausgewählten Kommunen sollen Keimzellen werden und sich untereinander vernetzen. Aber auch interessierte Kommunen, die jedoch kein „Starterkit“ erhalten haben, sollen in das Netzwerk mit aufgenommen werden und davon profitieren. Ziel ist ein horizontaler Wissenstransfer unter den Kommunen selbst sowie eine vertikale Wissensvermittlung über die Blühpakt-Berater/-innen und das Praxis-Handbuch für Bauhöfe „Kommunale Grünflächen: vielfältig – artenreich – insektenfreundlich“.

Projekte

„Starterkit – 100 blühende Kommunen“

Netzwerk-Karte der blühenden Kommunen


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