Stadt Amberg

Stadt Amberg in der Oberpfalz (Fotograf: Hajo Dietz, Nürnberg Luftbild)
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Oberbürgermeister: Michael Cerny
Adresse: Marktplatz 11, 92224 Amberg
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Ansprechperson: Johannes Pirner
Telefon: 09621 / 102044
E-Mail: johannes.pirner@amberg.de
Homepage: www.amberg.de


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Ammersrichter Obstanger

Michael Cerny (Oberbürgermeister) "Insektenschutz ist der Stadtverwaltung seit jeher ein großes Anliegen. Es wurden schon etliche städtische Flächen insektenfreundlich gestaltet und dementsprechend gepflegt. Das Projekt ist eine hervorragende Möglichkeit, für weiteren Insektenschutz in der Stadt! Die Teilnahme am Projekt Starterkit ist ein Gemeinschaftsprojekt von unterer Naturschutzbehörde und dem Amt für Grünplanung und Landespflege."
Michael Cerny (Oberbürgermeister)

Das Blühprojekt

Es sollen ca. 15 Streuobstbäume gepflanzt werden. Dazu wollen wir eine blühende Hecke, Totholz- und Lesesteinhaufen anlegen. Die bereits vorhandenen Rohbodenstellen werden erweitert und das Mahdregime, sowie die Mähtechnik der bereits artenreichen Wiese optimiert.

Gewünschter Zielzustand

Es soll eine Fläche mit vielen verschiedenen Lebensräumen entstehen. Dazu gehören eine artenreiche Extensivwiese mit ihrem hohen Blütenreichtum und Altgrasstreifen, Streuobstbäume und Habitate für verschiedene Tiergruppen wie Totholz, Steinhaufen, Rohbodenstellen, Heckenstreifen und der Baumbestand.

Öffentlichkeitsarbeit

Begleitende Pressearbeit

Aktionen im Rahmen des Projekts

Je strukturreicher eine Fläche ist, desto mehr verschiedenen Tieren dient sie als Lebensraum. Totholz eignet sich beispielsweise als Versteck, Nistmöglichkeit, Baumaterial oder Nahrung für zum Beispiel Käfer, Wildbienen und Wespen. Und auch eine Hecke erfüllt über das Jahr hinweg mehrere Funktionen. So profitieren Bestäuber im Frühjahr von den vielen Blüten; im Sommer stellt eine Hecke einen guten Unterschlupf dar, während sich im Herbst Vögel an ihren Früchten erfreuen.

Impressionen

In der Stadt Amberg zeigt sich, dass es nicht immer eine Ansaat braucht, um wertvolle Flächen zu schaffen. Denn bereits nach eineinhalb Jahren, in denen das Mahdregime umgestellt und mit dem Balkenmäher gemäht wurde, hat sich die Fläche deutlich verändert. Selbst im September 2023 blühten in der Wiese beispielsweise noch viele Flockenblumen, Schafgarbe, sowie der wertvolle Wiesenknopf. Insgesamt konnte der Anteil an Kräutern erhöht werden. Außerdem wurde noch mehr Totholz eingebracht, um Insekten wie zum Beispiel Käfern zusätzliche Nistmöglichkeiten zu bieten.

Nachhaltigkeit – Langfristigkeit des Projekts

Bei der Stadt Amberg ist der Insektenschutz eine Gemeinschaftsaufgabe. Viele Ämter, öffentliche Einrichtungen, aber auch Betriebe und Privatpersonen ziehen hier an einem Strang. Unser großes Ziel ist, alle städtischen Grünflächen so insektenschonend wie möglich zu pflegen - dafür erhielten wir im Jahr 2022 die Auszeichnung als „NATÜRLICH BAYERN - Insektenfreundliche Kommune“. Beispielsweise gehört dazu auch die Pflege mit dem Balkenmäher, womit schon zahlreiche städtische Grünflächen gemäht werden, seit Projektbeginn auch der Obstanger Ammersricht.

Kooperationen

  • Landschaftspflegeverband Amberg-Sulzbach e. V.

Elemente des Projekts

  • Blühwiese
  • Wildstaudenfläche
  • Blühender Saum
  • Blühende Hecke
  • Streuobstwiese

Größe

  • ca. 4.295 m²

Art der Neugestaltung / Aufwertung

  • Pflanzung von heimischem Pflanzgut
  • Selbstbegrünung
  • Optimierte Landschaftspflege (inklusive Mahdregime)

Geräte

  • Traktor
  • Balkenmäher

Gesamtlageplan

Fläche durch grünen Punkt markiert

Lageplan und Fotos der Starterkit-Fläche

Foto vor und nach der Umsetzung des Projekts

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