Projekt „SchöpfungsGarten“
Lebensräume schaffen. Schöpfung bewahren.
Im Rahmen der Blühpakt-Allianz mit der Katholischen Kirche in Bayern (vertreten durch die Freisinger Bischofskonferenz) läuft das Projekt "SchöpfungsGarten". Es lädt alle Akteure in der Katholischen Kirche in Bayern dazu ein, biodiversitätsfreundliche Flächen zu gestalten, um heimische Pflanzen und Tiere – insbesondere Insekten – aktiv zu unterstützen.
Damit ein Biodiversitätsprojekt erfolgreich sein kann, ist eine standortangepasste Gestaltung mit heimischen Wildpflanzen, vielfältigen Lebensraumstrukturen und einer nachhaltigen ökologischen Pflege oder Bewirtschaftung nötig. Ökologisch hochwertige Lebensräume wie zum Beispiel Wiesen, Säume, Staudenbeete, Bäume, Streuobstwiesen, Hecken, Trocken-Sandbereiche, Trockensteinmauern, Totholzbereiche und Feuchtbiotope werden erhalten oder neu angelegt.
Jede naturschutzfachlich wertvolle Fläche – ob großflächiger Lebensraum oder kleiner Trittstein – leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt.
Darüber hinaus gilt der Grundsatz „Pflege vor Neuanlage“, denn bereits bestehende, alte Lebensräume sind häufig besonders wertvoll. Weitere Informationen zu den Grundsätzen des Blühpakts sowie eine Orientierungshilfe für die Durchführung eines hochwertigen Biodiversitätsprojekts finden Sie auf unserer Internetseite unter Leitlinien und Leitfaden.
Projektauftak "Schöpfungsgarten"
Die Auftaktveranstaltung des Projekts "SchöpfungsGarten – Lebensräume schaffen. Schöpfung bewahren." fand am 29. Juni 2026 auf dem Gelände des Exerzitienhauses St. Paulus in Leitershofen statt. Vor Ort machten sich Staatsminister Thorsten Glauber und Bischof Dr. Bertram Meier gemeinsam ein Bild von den durchgeführten Maßnahmen, welche unsere heimische Insektenvielfalt unterstützen sollen. Nachdem das Exerzitienhaus bereits 2022 eine Blühwiese mit heimischem Saatgut angelegt hatte, folgen nun im Rahmen des Projekts "SchöpfungsGarten" weitere Schritte. Den Anfang machten zwei neu gestaltete Beete mit heimischen Wildpflanzen, in welche der Minister und der Bischof als symbolischen Auftakt heimische Stauden pflanzten.